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Das Konzept der „GEMALTEN Musik – Note für Note !“ PDF Drucken E-Mail

umfasst V I E R Problemfelder, die zu lösen sind :

1. Man darf weder Noten mit Farben noch

2. Musik mit Malerei vergleichen, denn beides kommt dem Vergleich von Äpfeln mit Birnen gleich.

3. Die ZEIT-Werte der Musik, wie 1/2- und ¼-Noten, brauchen ein malerisches Äquivalent.

4. Es ist die Frage zu beantworten: wie stellt man POLYPHONIE oder verschiedene Instrumente eines Orchesters dar ?

zu 1. :
Man vergleicht nicht Noten mit Farben, sondern Äpfel mit Äpfeln, d.h. Noten-INTERVALLE mit Farb-UNTERSCHIEDEN. Die Lösung beruht auf der Tatsache, dass z.B. die Farbe Dotter neben Blau anders wahrgenommen wird als Dotter neben Orangerot. Das ist so, weil unsere Sinnesempfindungen RELATIV sind und wir somit nur UNTERSCHIEDE wahrrnehmen (WEBER-FECHNR'sches Gesetz).

Danach entwarf ich einen 24-teiligen Farbstern, auf dem für jede der 24 Tonarten eine spezifische GRUNDFARBE reserviert ist. Dann verläuft die Grundoktav z.B. der G-Dur NEU von der Grundfarbe Mangenta in vorgegebener Richtung, hier (+),also im Uhrzeiger, über 12 Halbtonstufen oder Zacken bis zur gegenüberliegenden Komplementärfarbe Grün bzw. die Grundoktav der paralellen e-Moll NEU von lv (lila-violett), also 3 Halbtöne „tiefer", in gleicher Richtung (+) wiederum bis zur Komplementärfarbe yl (gelb – lindgrün). Für höhere Oktaven mischt man mehr oder weniger WEISS, für tiefere mehr oder weniger SCHWARZ hinzu.

fsd

zu 2. :

Ebenso darf man nur Birnen mit Birnen vergleichen, also die VIER Grundparameter der Musik mit jenen VIER der Malerei ( VIER – Parameter – Methode ) !

Die Lösung beruht hier auf der Beobachtung, dass alle nichtchaotischen Natur-

vorgänge u. -gesetze mit nur VIER Größen auskommen, wie z.B.: das Gewicht (1) ist gleich Masse (2) mal Geschwindigkeit (3) pro Zeit (4) ; oder für ein Bild braucht man Farben (1), eine Vorzeichnung (2), eine gelungene, Entropie-vermindernde Komposition (3) und die im Bild eingefrorene Zeit (4) ; auch die Zeit gehört zum Bild, denn wir wären nicht wenig erstaunt, wenn die Figuren plötzlich aus dem Bild liefen.

Außerdem garantiert diese VIER-Parameter-Methode ECHTES cross-over auch zwischen anderen Disziplinen, wie z.B. zwischen Musik und Tanz.

Malerei

Musik

Farb-UNTERSCHIEDE

Ton- INTERVALLE

Geometrie/Zeichenskizze

Rhythmik

Hell-Dunkel-Verteilung

Kompositionstechniken

Zeit = const.

Zeit = variabel

zu 3. :

Dass man die ZEIT-Werte der Musik in FLÄCHEN der Malerei übersetzen kann, hat KANDINSKY in seiner Schrift „Punkt, Linie zu Fläche" schon 1925 vermerkt.

Koepfe

zu 4. :

Wenn man trotz Variation und störender Umgebung, z.B. durch die anderen Musikinstrumente, ein bestimmtes Instrument wieder erkennen soll, muss man eine spezifische, die SYMMETRIE wahrende Variation durchführen; ein Vergleich mit der Fotografie soll das verständlich machen : man knipst z. B. den Bundespräsidenten und erhält vorerst ein Negativ. Kaum jemand wird darauf auf Anhieb erkennen, wer das ist. Erst der zweite Schritt, das Positiv, wahrt die identitätsstiftende Symmetrie und jeder wird sagen : „Das ist ja unser Bundespräsident !"

„Die ZWEI-malige Operation (des Belichtens und des des Kopierens) führt also zur Identität". Nach dieser Lew-LANDAU-Regel sind auch andere spezifische und die Symmetrie wahrende Variationen möglich, sei es für die Streicher, für die Bläser oder für beliebige Instrumentengruppen. Das gilt auch für vokale Mehrstimmigkeit. Eine direkte Anwendung der Lew-LANDAU-Regel ist das nebenstehende KÖPFE-Schema; danach wurden Bild-Variationen gefertigt, die nach Jahren ihrerseits direkt zur GEMALTEN Musik führten.


 


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