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Die Zeit und das Bild

In einem Bild scheint die ZEIT „t“ eingefroren:  t=const. Scheint, denn wie das nebenstehende Bild auf b) – eine Urwaldlichtung im Kaffeewald, Angola 1968 – zeigt, sitzt man wie im Zug und lässt die Landschaft an sich vorbeiziehen. Auch die Tanzenden  gaukeln Bewegung und damit ZEIT vor.Wenn eine junge Frau wie in der Fotocollage (unten) – „MARSALFORM“ Gozo/Malta 1988 – 4x in ver-
schiedenen Positionen auftaucht, suggeriert dies das Fortschreiten der ZEIT. Ein klassisches Beispiel für ZEIThaftigkeit sind Bilder, die einen zeitlichen Vorgang in einzelne PHASEN auflösen (c).24 Phasen pro Minute ergeben einen Film, als die Bilder – endgültig - laufen lernten. Auch die Collage „The Grand Harbour“ La Valetta/Malta 1988 vermittelt mit verkehrter Perspektive und den links und rechts vorspringenden Dockyards bzw. Stadtteilen eine Tiefe des Raumes, als ob man auf einem Boot in diesen wunderbaren Naturhafen hineinführe.
Es besteht kein Zweifel: die ZEIT gehört zum Bild und damit zur Malerei , obwohl sie im Normalfall eines Bildes still zu stehen scheint.Ein Irrtum, denn unsere INNEREN Bilder sind immer mit einem ZEIT-Faktor verknüpft !

Zeit_bild

b_546_aus_Lichtg.i-Kaffeewald_mit_delta_t_3x3_900

Zwei_Phasenbilder_600

VALETTA__The_Grand_Harbour

JOSYs_Fanzende_Detail_600

 


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